Wednesday, August 7, 2013

Welche Form und Farbe am besten zum Kleid passt

Was gehört hinein? Ob Lippenbalsam, Puder oder Tampons, ob Personalausweis, Bargeld oder Kreditkarte, ob Haustürschlüssel, Kopfschmerztabletten oder Handcreme, ob Taschentücher, Blasenpflaster oder Haarnadeln – der Inhalt der Brauttasche sollte die Braut in die Lage versetzen, kleinere Make-up-Schäden schnell auszubessern, sich medizinisch zu versorgen und notfalls allein nach Hause zu kommen. Dinge wie Ersatzstrümpfe und Nähzeug hingegen kann man ruhig der Brautjungfer bzw. der Brautmutter anvertrauen, denn Brauttaschen sind in erster Linie klein. Das müssen sie auch sein, um harmonisch zum Brautkleid zu passen. Beliebte Taschenformen

Henkeltaschen für Bräute wiederum empfehlen sich lediglich für die standesamtliche Hochzeit, sie passen zum Kostüm. Bei einer weißen Hochzeit mit großem Brautkleid sind sie jedoch fehl am Platz. Die Auswahl passend zum Kleid

Um ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleiste, sollte die Brauttasche bzw. der Brautbeutel der Farbe des Brautkleides entsprechen – also keinen weißen Beutel zum Creme-farbenen Kleid und umgekehrt! Gerade bei romantischen Brautkleidern mit Reifröcken und Schleiern ist ein Brautbeutel mit Bändern am wirkungsvollsten.

Zu einem schlichten Kleid in A-Linie kann eine Clutch eine tolle optische Ergänzung sein – allerdings mit den genannten praktischen Nachteilen. Brauttaschen zum Umhängen sind zwar praktisch, weil sie der Braut Handfreiheit garantieren, ruinieren durch den Schulterträger aber den Gesamteindruck vor allem schulterfreier Kleider.

Brauttaschen, die als Henkeltaschen über dem Unterarm getragen werden, bieten zwar den meisten Stauraum, vertragen sich aber oftmals nicht mit dem Brautkleid. Diesem soll schließlich nicht die Show gestohlen werden, weshalb bei der Brauttasche immer gilt: Weniger ist mehr – und kleiner ist besser. Große, schwere, womöglich pelzbesetzte Ungetüme gelten dagegen zumindest in unseren Breiten als wenig stilvoll.

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